Wohnungsbau, Stadtentwicklung und Mobilität

Energiewende nutzen und bezahlbaren Wohnraum schaffen

Wir müssen dem entgegenwirken, dass unsere Gesellschaft immer mehr auseinanderdriftet. Steigende Kosten für Wohnungen und Energie sind in den letzten vier bis fünf Jahren die entscheidenden Faktoren gewesen, dass den Menschen immer weniger Geld in der Tasche bleibt. Das trifft jede Generation: Junge, Familien wie Senioren. Wir können dabei sehr wohl auf kommunaler Ebene anpacken, gegenwirken und die Energiewende nutzen! Sie ist Zukunftschance - und muss als solche kommuniziert werden.

WIR SETZEN UNS EIN FÜR

  • Förderung des genossenschaftlichen Wohnungsbaus | Wir setzen uns konsequent für sogenannte Konzeptausschreibungen ein und für die Vernetzung der Genossenschaften mit Wohnungsbauträgern, damit die Genossenschaften zum Zuge kommen. Dadurch bliebe Wohnraum vor Ort dauerhaft für Bruckerinnen und Brucker erhalten. Wir halten genossenschaftlichen Wohnungsbau für ein “generationsübergreifendes Einheimischenmodell”, das auch für breite Bevölkerungsschichten finanzierbar ist.
  • Nachverdichtung - Aufhebung der strikten Brucker Abstandsflächenregelung | Allein durch das Rückgängigmachen der Brucker Abstandsflächenregelung könnten rund 20 bis 30 Wohnungen mehr pro Jahr durch private Bauherren entstehen, weil mehr Wohnraum auf einem Grundstück geschaffen werden könnte.
  • Aufstellung eines Wohnraumentwicklungsplans bis 2040 | Es fallen immer mehr Wohnungen aus der Sozialbindung, ebenso müssen wir als Kommune immer mehr Wohnungen für Bürgerinnen zur Verfügung stellen. Wenn nicht Wohnraum auf den verschiedenen Wegen geschaffen wird, ist dies ein Sprengstoff für unsere Bevölkerung, weil Wohnraum für breite Bevölkerungsschichten immer unbezahlbar wird. Dem müssen wir frühzeitig begegnen.
  • Öffentliche Toiletten - Auf jeden Fall auf den Viehmarktplatz | Diese gehören aus unserer Sicht zur Grundinfrastruktur. Wir setzen uns bereits bisher für deren Ausbau und Renovierung ein. Ein solches Netz öffentlicher Toiletten ist für alle, die in der Stadt unterwegs sind, insbesondere für Senioren und Familien, zwingend notwendig. Als eine der ersten Maßnahmen würden wir die Errichtung einer öffentlichen und behindertengerechten Toilette am Viehmarktplatz in Angriff nehmen.
  • Schaffung einer 3. Amper-Querung - Lösung für B2 | Eine weitere Querung wird voraussichtlich nur als Tunnel machbar sein. Das geht nur in Zusammenarbeit mit dem Bund. Aber erst mit dieser 3. Querung wird es eine zukunftsweisende Verkehrslösung für ganz Bruck und für die Innenstadt geben.
  • Ausbau des Radwegnetzes | Wo es machbar ist, müssen wir das Radwegenetz ausbauen und neuordnen. Wir setzen uns insbesondere für einen Radweg an der Oskar-von-Miller-Straße und an der Augsburger Straße ein - für mehr Sicherheit und mehr nachhaltige Mobilität.
  • Nördlicher Viehmarktplatz | Die Innenstadt muss erreichbar bleiben. Dabei spielt der nördliche Viehmarktplatz eine zentrale Rolle. Deshalb setzen wir uns für die Errichtung einer Tiefgarage sowie für einen Mix aus Wohnungs- und Gewerbebau ein.
  • Erhöhte Freiparkzeiten in der Innenstadt - Digitales Parkraummanagement und Verkehrsleitsystem | Die Innenstadt muss anfahrbar und erreichbar bleiben, ohne dass es gleich etwas kostet und trotzdem zu keiner Fehlbelegung kommt. 15 Minuten in der Hauptstraße Freiparkzeit ist zu kurz, wir fordern mindestens 30 Minuten und 1 Stunde in der erweiterten Innenstadt. Dann kann man einen Angehörigen zum Arzt bringen oder schnell eine Grundversorgung machen. Alles andere ist praxisfremd. Ebenso müssen wir die Möglichkeit der digitalen Welt nutzen und verfügbaren Parkraum in der Stadt anzeigen. Dadurch lässt sich Park-Such-Verkehr radikal reduzieren. Lösungen statt Schikane!
  • S-Bahn und ÖPNV-Anbindung | Der viergleisige Ausbau muss vorangetrieben werden. Wir brauchen auf jeden Fall eine eng getaktete Anbindung an die Flughafen-S-Bahn. Nach dem Ausbau muss der Fernverkehr ab Bruck auf eine eigene Spur, damit die S-Bahn störungsfrei und in engerer Taktung fahren kann.
  • Schaffung von Quartiersgaragen | Unsere Wohnquartiere quellen vor parkenden Autos über. Dadurch werden insbesondere die Rettungswege verstellt. Wir fordern Quartiersgaragen als Lösung.